/Fotografie
Produkte und Modelle fotografieren.
Gute Fotos entstehen nicht zufällig. Mit dem richtigen Licht, einem einfachen Setup und gezielter Nachbearbeitung lassen sich Prototypen und Modelle professionell dokumentieren, auch ohne Fotostudio.
Am realen Projekt
/Am Projekt
Werkstatt und Baustelle statt Studiotisch: Prozessbilder, das eingebaute Ergebnis und der Vergleich vorher zu nachher folgen anderen Regeln als die freigestellte Produktaufnahme.
Fertigungsprozess · Fertiges Projekt · Vorher und Nachher
Lichtführung
/Licht
Seitliches, weiches Licht kann Volumen und Oberfläche sichtbar machen. Am Fenster eignet sich ein weißer Vorhang als Diffusor. Papier und Stoff von heißen Leuchten fernhalten; dort nur dafür vorgesehene, hitzebeständige Diffusionsmaterialien verwenden.
Tageslicht · Studio · Diffus · Hart · Richtung
Aufnahmebereich
/Setup
Ein weißer Karton als Hintergrund, ein weiterer als Reflektor. Mehr braucht es für ein einfaches Produktfoto nicht.
Hintergrund · Auflagefläche · Winkel · Distanz
Kameraeinstellungen
/Kamera
Wähle die Blende nach Sensorformat, Aufnahmeabstand, Motivtiefe und Bildwirkung. f/8 bis f/11 kann bei größeren Sensoren ein Startpunkt sein; prüfe Schärfentiefe und Beugung in der Vergrößerung. Ein Stativ erlaubt längere Belichtungszeiten bei niedriger ISO.
Blende · ISO · Belichtung · Fokus · RAW
Nachbearbeitung
/Bearbeitung
Belichtung korrigieren, Weißabgleich setzen, freistellen wenn nötig. Lightroom für Serienbearbeitung, Photoshop für aufwändige Freisteller.
Belichtung · Farbe · Freisteller · Export
Bildsprache
/Stil
Konsistente Bildsprache heißt gleicher Hintergrund, gleiche Lichtstimmung, gleicher Abstand. Das gibt einem Portfolio Zusammenhalt, ohne dass man darüber nachdenken muss.
Moodboard · Referenz · Serie · Kontext
Modelle und Prototypen
/Modelle
Rohes MDF und grundierte Modelle vertragen kaum Reflexlicht. Klare Kunststoffe und Metalle brauchen gezielte Belichtung, um nicht flach zu wirken.
Materialien · Reflexion · Maßstab · Detail